Am dritten Tag unserer Reise haben wir im Walmart ein Zelt gekauft. Und Isomatten. Und einen Schlafsack für Jonas. In Austin hat das Zelten noch Spaß gemacht. Die erste Nacht auf dem KOA in New Orleans auch.
Am zweiten Abend hörte der Spaß mit einem ewig andauernden Gewitter abrupt auf. Das Zelt stellte sich als undicht heraus. Johns Schlafsack war bei unserer Rückkehr zum Campingplatz völlig durchnässt. Den Abend verbrachten wir statt am Pool und auf der Picknickbank mit Autoquartett spielen im Auto. Nicht gerade unsere Vorstellung von einem schönen Campingurlaub.
Nach über einer Woche Campingabstinenz haben wir es gestern Abend in Louisville, Kentucky, mal wieder probiert. Die Sonne schön. Die Leute an der Rezeption waren nett. Die Zeltwiese war groß. Es gab einen Pool. Und einen Whirlpool. Und Internet. Und ein Trampolin. Dafür haben wir sogar in Kauf genommen, dass der Campingplatz genau so viel kostete wie ein günstiges Motel.
Und heute früh mussten wir überstürzt aufstehen, unsere Schlafsäcke und Matten ins Auto schmeißen, das Zelt abbauen und schnell verschwinden. Denn gegen vier Uhr morgens hatte es angefangen, aufgeregt zu blitzen, ein paar Stunden später zu donnern, und schließlich weltuntergangsmäßig zu regnen.
Also hatten wir endlich einen Grund, bei Denny's Diner zu frühstücken. Wooohooo. Nach zwei scrambled eggs, buttered English muffins, drei Pancakes mit Sirup und hash browns muss ich den Rest der Woche nichts mehr essen.
Und heute Abend sind wir natürlich wieder im Motel. Denn vorm Zelten haben wir inzwischen echt Angst.
Mittwoch, 5. August 2009
Sonntag, 2. August 2009
Ein kurzer Rückblick, der sehr ausführlich wurde
Bevor ich alle vergesse, was wir gemacht haben, ein kurzer Reiseüberblick. Allerdings nur über die ersten paar Tage. Zu mehr bin ich nicht gekommen. Ich verbringe meine Zeit in Nashville in Bars mit Country Live Music oder am und im Hotelpool.
Dienstag
Mittwoch
Dallas Downtown. Mit dem Zug nach Fort Worth, um beim Stockyard die Longhornherde in den Straßen zu sehen. Kurz verlaufen, von einem Securitymenschen aufgesammelt und zu unserem Wunschzielort gefahren. John kauft sich einen Cowboyhut. Ich kaufe mir Reef-Flipflops. Wir trinken in einer Bar in Texas gebrautes Kölsch, das ich John wild gestikulierend in den Schoß kippe. All-u-can-eat ribs für die Jungs. Kellner Omar, der uns für Kroaten hält und sich deutsche Schimpfwörter beibringen lässt.
Donnerstag
Auto abholen am Lovefield Airport. Beverley vom Autoverleih macht uns ein Supersonderfreundschaftsangebot für ein viel größeres Auto, weil wir schon am Dienstag in den Straßen Dallas‘ festgestellen mussten, dass der von uns gemietete Dodge Caliber viiiiiiiiiiiiiel zu klein für vier Reisetaschen, ein Zelt, vier Schlafsäcke. Kühlbox etc ist. Wir mieten also lieber einen Van. Beverley bemerkt gar nicht. dass drei der Fahrer unter 25 sind. Wir freuen uns…zu früh. Der Computer merkt es doch. dann können wohl doch nur John und Michi fahren, weil der Aufpreis für under 25 drivers einfach unausprechlich hoch ist. Jonas klemmt Michi die Hand in der Autotür ein. Das Navi scheint an Jetlag zu leiden und kann uns den Weg nach Irving nicht anzeigen.
Mittagessen bei Burger King. Plötzlich funktioniert das Navi.
Auf nach Austin, das uns von unseren Tischnachbarn so angepriesen wurde. Der rechte Hinterreifen verliert Luft. Ankunft in Austin at dusk. Tolle Stadt. Genialer Ausblick von Congress Avenue. Mal wieder mexikanisches Essen. Mein Burrito ist unglaublich riesig und viel teurer als er in der Karte steht (nicht wegen der tax). Bester aufmerksamster Kellner ever. Aus Versehen kriegt er dafür eine horrende Trinkgeldsumme von uns (my fault).
Ab auf die 6th Street zum Feiern. Eine Kneipe neben der anderen. Bier kostet überall nur 2 Dollar. Verrückte Fahrradpolizisten sperren die Straßen spontan für den Autoverkehr, sodass wir von der Dachterrasse der Kneipe den Fußgängerinnen in die Dekolltées gucken und diese bewerten können. Alles voller aufgetakelter Frauen. Gutaussehende Männer gibt’s nicht. Michi ist total motiviert, die ganze Nacht zu feiern. John schläft fast im Stehen ein. Wir fahren also zu dritt zurück ins Hostel und wünschen Michi viel Glück.
Freitag
Da wir alle in verschiedenen Zimmer geschlafen haben (Mädchenschlafsaal for me), müssen wir uns zum Frühstück erstmal sammeln. Michi erzählt von der Sperrstunde ab 2 am. Knallebunte lucky charms zum Frühstück mit Blick auf einen dreckigen See. Reifen aufpumpen, Ab nach Downtown. Besuch des Capitols, das viel größer ist als das in DC. Schön alle Gemälde aller Gouverneure angucken. Lustige Fotosession im Raum für Pressekonferenzen. Neue Facebookprofilbilder für alle dabei. Mittagessen im schraddeligsten Pizza Hut on earth.

Auf nach Houston. Der Reifen verliert wieder Luft. Unsere erste Campingnacht. Jonas und ich freuen uns in Erinnerung an 1999 auf die KOA pools. Zelt aufbauen. Geht einfacher als gedacht. Das Zelt ist riesig. Der Pool wird gerade umgebaut. Auf in die Galleria Shopping Mall. Jonas und John gucken sich stundenlang Oakley Sonnenbrillen an. Ich kaufe mir mal eben eine reduzierte Oakleyjacke. John und Jonas gucken immernoch Sonnenbrillen an. Michi und ich ziehen gelangweilt zu American Eagle weiter. Ich kaufe mir ein zweites Paar Flipflops.
Biertrinken und Chipsessen auf dem Campingplatz. Jonas prophezeit eine schlaflose nach in der Hitze. Jonas leuchtet mich Johns Taschenlampe auf eine riesige Ratte. Wir ekeln uns. Ich gehe schlafen. Ich bin eingeschlafen, bevor die Jungs in Zelt kommen und kann demnach nicht erzählen, wie sie das Dach abgenommen haben, sodass wir so gut wie im Freien geschlafen haben.
Samstag
Outdoorfrühstück. Knallebunte Luckycharms aus der Katzenfuttertüte.
Zum Flughafen von Houston. Der heißt George Bush Airport. Jonas sagt: Bäh. Ich sage: Voll amerikanisch, dass sie Straßen und so was nach Leuten benennen, die noch gar nicht tot sind. John sagt: Vielleicht ist es auch nach dem Senior benannt. Jonas und ich lachen.
Am Flughafen reklamieren wir bei der Autovermietung den Reifen. John brilliert in exakter englischer Beschreibung dessen, was in den letzten Tagen mit dem Reifen passiert ist. Jonas und ich sind begeistert.
Wir werden von einem kleinen Mexikaner in unserem Auto zur Werkstatt gefahren. Michi und ich müssen uns also einen Sitz teilen. Wir werden in ein Hinterzimmer geführt. Nach zehn Minuten ist das Auto fertig. Wir wundern uns, dass es so schnell ging. Der Reifen sieht genau aus wie vorher. Der Typ erzählt uns irgendwas vom Scheibenwischerwasser. Wir verstehen nix. Wir fahren überfordert davon. Wir ärgern uns, dass wir nichts gesagt haben und der Reifen wahrscheinlich immernoch genau so viel Luft verliert wie vorher. Michi und John nehmen sich vor, den Reifen später selbst zu wechseln. Mittagessen bei Wendy’. Jonas introduced die anderen beiden to his favourite burgeria. Ich friere fast an meinem Mocha Frappuccio fest.
Wir fahren Richtung Baton Rouge. Jonas und John gehen unterwegs im Lake Charles baden. Der ist pisswarm und ziemlich dreckig. Michi und ich trauen uns nicht rein. Hinterher überlegen wir vier, ob darin Krokodile leben.
Kurz vor Baton Rouge entscheiden wir uns spontan weiter bis New Orleans zu fahren. Erstmal Kaffeetrinken beim Waffle House. Schließlich haben wir einen Bierdeckel abzuarbeiten. Waffle House ist nicht so der Bringer. Es gibt kaum Waffeln in der Karte. Ich möchte die Buttermilk Waffle. Die scheint außer mir nie jemand zu bestellen. Sie haben den Teig gar nicht da. Auch Jonas findet die Bestellung nicht so ganz einfach: „Man, you’re called the waffle house! Can I just get a waffle!“ Der Kellner amüsiert sich über John, der bei 94° Fahrenheit warmen Kakao bestellt. Die Innentemperatur beträgt etwa 50° F. Michi isst das erste Mal im Leben maple syrup. Er mag ihn nicht. Wir verlassen das Waffle House, streichen es vom Bierdeckel und lästern seitdem jedes Mal, wenn wir ein gelbes Schild sehen. Erstaunlicherweise hat Waffle House etwa so viele Filialen wie McDonalds.
Ankunft beim KOA New Orleans. Der uns zugewiesene Zeltplatz hat Untergrund aus Schotter. Wir ärgern uns. Wir fragen den auf einem Golfkart herumfahrenden Angestellten, ob er nicht einen weicheren Zeltplatz für uns hat. Nein. Wir wollen unser Geld zurück. Die Dame an der Rezeption ist wesentlich kompromissbereiter. Nach der vierten Nachfrage versteht sie, dass wir gar keine powered site brauchen. Das kann sie nicht verstehen. Sie kennt scheinbar nur Zelte mit Klimaanlage. Wir kriegen einen Platz auf der Rasenfläche neben dem Pool. „There’s a couple in the tent over there. Please respect their privacy“, bitte die Angestellte. Voll amerikanisch von ihr, meint Jonas. Zelt aufbauen. Ab in Pool. Duschen. Schick machen. Auf zur Party on Bourbon Street im French Quarter.
Die Seitenstraßen sehen gefährlich aus. Wir parken lieber in einem Parkhaus mit 10 Dallar flatrate für die ganze Nacht. Die Wertsachen finden glücklicherweise alle in meiner Handtasche. Wir gut, dass ich meine Desigual eher die „Ausmaße einer Reisetasche“ (Zitat Merle, how very true) hat.
In der Bourbon Street kriegt man Bier für einen Dollar. Wir trinken eine Runde. Wir kommen mit Jeffrey aus Mississippi ins Gespräch. Nein, falsch. Jeffrey kommt mit uns ins Gespräch. Denn Jeffrey hat deutsche Vorfahren und einen verdammt deutschen Nachnamen. Jeffrey ist Klimaanlageninstallateur aus einem Kaff in Mississippi. Wir erzählen ihm, dass das der nächste Staat auf unserer Tour ist. „Keep on driving!“, sagt Jeffrey. Er hasst Mississippi und wirft mit Superlativen um sich. Der ärmste Staat. Der Staat mit der höchsten teen pregnancy rate and so on. Wir trinken noch eine Runde Ein-Dollar-Bier. Jeffrey freut sich. Wir sind die zweiten Deutschen, die er in seinem 23-jährigen Leben trifft. Dann noch einen Engländer. Und sonst nur Mexikaner. Wenn er könnte, würde er gern mal nach Europa. Aber nun ist er mit seiner Freundin immerhin nach New Orleans gekommen. Wir trinken noch eine Runde Bier. Jeffrey will wissen, ob die Deutschen die USA seit Bush hassen. Er mag Bush nicht. Er hat Obama gewählt. Aber mehr Geld verdient er jetzt nicht. Die Leute bauen keine Häuser. Also brauchen sie keine Klimaanlagen. Aber die Klimaanlagen müssten doch gewartet werden, meint Jonas. Ja, aber Jeffrey macht keine maintenance. Er baut nur ein.
Wir haben vor lauter Bier kaum noch Hunger, gehen aber trotzdem noch schnell Abendesssen. Ohne Jeffrey. Vielleicht sieht man sich ja später wieder. Wir wollen unbedingt die Cajun Cuisine probieren. Ich habe die entsprechende Seite aus meinen New Orleans Reiseführer nachmittags im Auto extra laut vorgelesen. Jonas und John bestellen Jambalaya und ich Cajun Shrimp Creole. Wir sind glücklich.
Zurück zum Ein-Dollar-Bierstand. Wir treffen Jeffrey wieder, der uns die Stadt zeigen möchte. Wir gehen in eine Bar. Und noch eine. Am Ende des Abends waren wir uns alle einig. New Orleans ist wie der Hamburger Kiez.
PS: Alle Fotos sind von unserem inoffiziellen Reisefotografen Michi. Danke!
Dienstag
Langer Flug. Ankunft in Dallas. Mexikanisches Abendessen. Rumpelmints trinken mit unseren neuen Freunden.
Der vergessene Audioguide.
Mittwoch
Dallas Downtown. Mit dem Zug nach Fort Worth, um beim Stockyard die Longhornherde in den Straßen zu sehen. Kurz verlaufen, von einem Securitymenschen aufgesammelt und zu unserem Wunschzielort gefahren. John kauft sich einen Cowboyhut. Ich kaufe mir Reef-Flipflops. Wir trinken in einer Bar in Texas gebrautes Kölsch, das ich John wild gestikulierend in den Schoß kippe. All-u-can-eat ribs für die Jungs. Kellner Omar, der uns für Kroaten hält und sich deutsche Schimpfwörter beibringen lässt.
Donnerstag
Auto abholen am Lovefield Airport. Beverley vom Autoverleih macht uns ein Supersonderfreundschaftsangebot für ein viel größeres Auto, weil wir schon am Dienstag in den Straßen Dallas‘ festgestellen mussten, dass der von uns gemietete Dodge Caliber viiiiiiiiiiiiiel zu klein für vier Reisetaschen, ein Zelt, vier Schlafsäcke. Kühlbox etc ist. Wir mieten also lieber einen Van. Beverley bemerkt gar nicht. dass drei der Fahrer unter 25 sind. Wir freuen uns…zu früh. Der Computer merkt es doch. dann können wohl doch nur John und Michi fahren, weil der Aufpreis für under 25 drivers einfach unausprechlich hoch ist. Jonas klemmt Michi die Hand in der Autotür ein. Das Navi scheint an Jetlag zu leiden und kann uns den Weg nach Irving nicht anzeigen.
Mittagessen bei Burger King. Plötzlich funktioniert das Navi.
Auf nach Austin, das uns von unseren Tischnachbarn so angepriesen wurde. Der rechte Hinterreifen verliert Luft. Ankunft in Austin at dusk. Tolle Stadt. Genialer Ausblick von Congress Avenue. Mal wieder mexikanisches Essen. Mein Burrito ist unglaublich riesig und viel teurer als er in der Karte steht (nicht wegen der tax). Bester aufmerksamster Kellner ever. Aus Versehen kriegt er dafür eine horrende Trinkgeldsumme von uns (my fault).
Ab auf die 6th Street zum Feiern. Eine Kneipe neben der anderen. Bier kostet überall nur 2 Dollar. Verrückte Fahrradpolizisten sperren die Straßen spontan für den Autoverkehr, sodass wir von der Dachterrasse der Kneipe den Fußgängerinnen in die Dekolltées gucken und diese bewerten können. Alles voller aufgetakelter Frauen. Gutaussehende Männer gibt’s nicht. Michi ist total motiviert, die ganze Nacht zu feiern. John schläft fast im Stehen ein. Wir fahren also zu dritt zurück ins Hostel und wünschen Michi viel Glück.
Freitag
Da wir alle in verschiedenen Zimmer geschlafen haben (Mädchenschlafsaal for me), müssen wir uns zum Frühstück erstmal sammeln. Michi erzählt von der Sperrstunde ab 2 am. Knallebunte lucky charms zum Frühstück mit Blick auf einen dreckigen See. Reifen aufpumpen, Ab nach Downtown. Besuch des Capitols, das viel größer ist als das in DC. Schön alle Gemälde aller Gouverneure angucken. Lustige Fotosession im Raum für Pressekonferenzen. Neue Facebookprofilbilder für alle dabei. Mittagessen im schraddeligsten Pizza Hut on earth.
Auf nach Houston. Der Reifen verliert wieder Luft. Unsere erste Campingnacht. Jonas und ich freuen uns in Erinnerung an 1999 auf die KOA pools. Zelt aufbauen. Geht einfacher als gedacht. Das Zelt ist riesig. Der Pool wird gerade umgebaut. Auf in die Galleria Shopping Mall. Jonas und John gucken sich stundenlang Oakley Sonnenbrillen an. Ich kaufe mir mal eben eine reduzierte Oakleyjacke. John und Jonas gucken immernoch Sonnenbrillen an. Michi und ich ziehen gelangweilt zu American Eagle weiter. Ich kaufe mir ein zweites Paar Flipflops.
Biertrinken und Chipsessen auf dem Campingplatz. Jonas prophezeit eine schlaflose nach in der Hitze. Jonas leuchtet mich Johns Taschenlampe auf eine riesige Ratte. Wir ekeln uns. Ich gehe schlafen. Ich bin eingeschlafen, bevor die Jungs in Zelt kommen und kann demnach nicht erzählen, wie sie das Dach abgenommen haben, sodass wir so gut wie im Freien geschlafen haben.
Samstag
Outdoorfrühstück. Knallebunte Luckycharms aus der Katzenfuttertüte.
Zum Flughafen von Houston. Der heißt George Bush Airport. Jonas sagt: Bäh. Ich sage: Voll amerikanisch, dass sie Straßen und so was nach Leuten benennen, die noch gar nicht tot sind. John sagt: Vielleicht ist es auch nach dem Senior benannt. Jonas und ich lachen.
Am Flughafen reklamieren wir bei der Autovermietung den Reifen. John brilliert in exakter englischer Beschreibung dessen, was in den letzten Tagen mit dem Reifen passiert ist. Jonas und ich sind begeistert.
Wir werden von einem kleinen Mexikaner in unserem Auto zur Werkstatt gefahren. Michi und ich müssen uns also einen Sitz teilen. Wir werden in ein Hinterzimmer geführt. Nach zehn Minuten ist das Auto fertig. Wir wundern uns, dass es so schnell ging. Der Reifen sieht genau aus wie vorher. Der Typ erzählt uns irgendwas vom Scheibenwischerwasser. Wir verstehen nix. Wir fahren überfordert davon. Wir ärgern uns, dass wir nichts gesagt haben und der Reifen wahrscheinlich immernoch genau so viel Luft verliert wie vorher. Michi und John nehmen sich vor, den Reifen später selbst zu wechseln. Mittagessen bei Wendy’. Jonas introduced die anderen beiden to his favourite burgeria. Ich friere fast an meinem Mocha Frappuccio fest.
Wir fahren Richtung Baton Rouge. Jonas und John gehen unterwegs im Lake Charles baden. Der ist pisswarm und ziemlich dreckig. Michi und ich trauen uns nicht rein. Hinterher überlegen wir vier, ob darin Krokodile leben.
Kurz vor Baton Rouge entscheiden wir uns spontan weiter bis New Orleans zu fahren. Erstmal Kaffeetrinken beim Waffle House. Schließlich haben wir einen Bierdeckel abzuarbeiten. Waffle House ist nicht so der Bringer. Es gibt kaum Waffeln in der Karte. Ich möchte die Buttermilk Waffle. Die scheint außer mir nie jemand zu bestellen. Sie haben den Teig gar nicht da. Auch Jonas findet die Bestellung nicht so ganz einfach: „Man, you’re called the waffle house! Can I just get a waffle!“ Der Kellner amüsiert sich über John, der bei 94° Fahrenheit warmen Kakao bestellt. Die Innentemperatur beträgt etwa 50° F. Michi isst das erste Mal im Leben maple syrup. Er mag ihn nicht. Wir verlassen das Waffle House, streichen es vom Bierdeckel und lästern seitdem jedes Mal, wenn wir ein gelbes Schild sehen. Erstaunlicherweise hat Waffle House etwa so viele Filialen wie McDonalds.
Ankunft beim KOA New Orleans. Der uns zugewiesene Zeltplatz hat Untergrund aus Schotter. Wir ärgern uns. Wir fragen den auf einem Golfkart herumfahrenden Angestellten, ob er nicht einen weicheren Zeltplatz für uns hat. Nein. Wir wollen unser Geld zurück. Die Dame an der Rezeption ist wesentlich kompromissbereiter. Nach der vierten Nachfrage versteht sie, dass wir gar keine powered site brauchen. Das kann sie nicht verstehen. Sie kennt scheinbar nur Zelte mit Klimaanlage. Wir kriegen einen Platz auf der Rasenfläche neben dem Pool. „There’s a couple in the tent over there. Please respect their privacy“, bitte die Angestellte. Voll amerikanisch von ihr, meint Jonas. Zelt aufbauen. Ab in Pool. Duschen. Schick machen. Auf zur Party on Bourbon Street im French Quarter.
Die Seitenstraßen sehen gefährlich aus. Wir parken lieber in einem Parkhaus mit 10 Dallar flatrate für die ganze Nacht. Die Wertsachen finden glücklicherweise alle in meiner Handtasche. Wir gut, dass ich meine Desigual eher die „Ausmaße einer Reisetasche“ (Zitat Merle, how very true) hat.
In der Bourbon Street kriegt man Bier für einen Dollar. Wir trinken eine Runde. Wir kommen mit Jeffrey aus Mississippi ins Gespräch. Nein, falsch. Jeffrey kommt mit uns ins Gespräch. Denn Jeffrey hat deutsche Vorfahren und einen verdammt deutschen Nachnamen. Jeffrey ist Klimaanlageninstallateur aus einem Kaff in Mississippi. Wir erzählen ihm, dass das der nächste Staat auf unserer Tour ist. „Keep on driving!“, sagt Jeffrey. Er hasst Mississippi und wirft mit Superlativen um sich. Der ärmste Staat. Der Staat mit der höchsten teen pregnancy rate and so on. Wir trinken noch eine Runde Ein-Dollar-Bier. Jeffrey freut sich. Wir sind die zweiten Deutschen, die er in seinem 23-jährigen Leben trifft. Dann noch einen Engländer. Und sonst nur Mexikaner. Wenn er könnte, würde er gern mal nach Europa. Aber nun ist er mit seiner Freundin immerhin nach New Orleans gekommen. Wir trinken noch eine Runde Bier. Jeffrey will wissen, ob die Deutschen die USA seit Bush hassen. Er mag Bush nicht. Er hat Obama gewählt. Aber mehr Geld verdient er jetzt nicht. Die Leute bauen keine Häuser. Also brauchen sie keine Klimaanlagen. Aber die Klimaanlagen müssten doch gewartet werden, meint Jonas. Ja, aber Jeffrey macht keine maintenance. Er baut nur ein.
Wir haben vor lauter Bier kaum noch Hunger, gehen aber trotzdem noch schnell Abendesssen. Ohne Jeffrey. Vielleicht sieht man sich ja später wieder. Wir wollen unbedingt die Cajun Cuisine probieren. Ich habe die entsprechende Seite aus meinen New Orleans Reiseführer nachmittags im Auto extra laut vorgelesen. Jonas und John bestellen Jambalaya und ich Cajun Shrimp Creole. Wir sind glücklich.
Zurück zum Ein-Dollar-Bierstand. Wir treffen Jeffrey wieder, der uns die Stadt zeigen möchte. Wir gehen in eine Bar. Und noch eine. Am Ende des Abends waren wir uns alle einig. New Orleans ist wie der Hamburger Kiez.
PS: Alle Fotos sind von unserem inoffiziellen Reisefotografen Michi. Danke!
Heyho from Nashville, Tennessee
juhu, endlich mal kein Motel 6, wo das Internet nie funktioniert, sondern ein schickes Mariott in Nashville, das wir mit Coupon besonders günstig bekommen haben.
Dann kann ich jetzt endlich den Post hochladen, den ich vorgestern im Auto geschrieben habe.
30.07.2009
Ich sitze mal wieder mit Michis fancy Laptop im Schoß in unserem großen Auto und nutze die Zeit auf der Fahrt nach Atlanta ideal, indem ich ein bisschen was schreibe. Denn aus dem Fenster zu gucken, ist von der Interstate aus immer nicht so richtig spannend. Man kann hauptsächlich andere Straßen, Schilder und Fastfoodketten sehen. Die landschaftlich schöne Strecke hatten wir schließlich gestern schon und heute wollen wir mal ein paar Kilometer reißen. Schließlich haben wir unseren Gastfamilien schon Bescheid gegeben, dass wir am 5. oder 6. In Sewickley ankommen wollen. Und das bedeutet, dass wir vorher Georgia, Tennessee, Kentucky und Ohio schaffen. So much to do!
Heute Vormittag haben wir uns in Birmingham mal ein bisschen Kultur gegönnt und uns das kostenlose Museum of Art angeguckt. Dort gab es immerhin ein Gemälde namens „cotton picking“, da wir es ja leider nicht geschafft haben, eine echte Farm zu besichtigen. Oh well. Im nächsten Leben. Denn beim nächsten Amerikaurlaub mache ich lieber mal wieder den Wilden Westen. Wir sind nämlich alle ziemlich enttäuscht, wie grün alle Staaten sind, in denen wir bislang waren. Vielleicht hätten wir uns vorher besser informieren sollen und den Lonely Planet nicht erst in Dallas aufschlagen. Die Landkarte im Museum eben hat die Staaten, die wir auf diesem Trip besuchen, inklusive Texas, alle in die Kategorie „Woodland“ eingeordnet. Wie schade. Die Great Plains und die Wüste müssen wir uns also alle wann anders anschauen.
Eben gab’s dann Mittag bei Taco Bell. Mein erster Besuch, denn irgendwie haben wir das 1999 nicht geschafft. Woooohoooo! Die erste Fastfoodkette, die tatsächlich was für mich auf dem Menu hatte. Einen vegetarischen Burrito für nur $1.99. Yay, das ist mein Laden. Während die Jungs in Zukunft unseren Bierdeckel mit der Fastfoodkettenliste abarbeiten (31 Läden to do altogether, 8 check), hol‘ ich mir dann einfach immer einen veggie burrito.
Dann kann ich jetzt endlich den Post hochladen, den ich vorgestern im Auto geschrieben habe.
30.07.2009
Ich sitze mal wieder mit Michis fancy Laptop im Schoß in unserem großen Auto und nutze die Zeit auf der Fahrt nach Atlanta ideal, indem ich ein bisschen was schreibe. Denn aus dem Fenster zu gucken, ist von der Interstate aus immer nicht so richtig spannend. Man kann hauptsächlich andere Straßen, Schilder und Fastfoodketten sehen. Die landschaftlich schöne Strecke hatten wir schließlich gestern schon und heute wollen wir mal ein paar Kilometer reißen. Schließlich haben wir unseren Gastfamilien schon Bescheid gegeben, dass wir am 5. oder 6. In Sewickley ankommen wollen. Und das bedeutet, dass wir vorher Georgia, Tennessee, Kentucky und Ohio schaffen. So much to do!
Heute Vormittag haben wir uns in Birmingham mal ein bisschen Kultur gegönnt und uns das kostenlose Museum of Art angeguckt. Dort gab es immerhin ein Gemälde namens „cotton picking“, da wir es ja leider nicht geschafft haben, eine echte Farm zu besichtigen. Oh well. Im nächsten Leben. Denn beim nächsten Amerikaurlaub mache ich lieber mal wieder den Wilden Westen. Wir sind nämlich alle ziemlich enttäuscht, wie grün alle Staaten sind, in denen wir bislang waren. Vielleicht hätten wir uns vorher besser informieren sollen und den Lonely Planet nicht erst in Dallas aufschlagen. Die Landkarte im Museum eben hat die Staaten, die wir auf diesem Trip besuchen, inklusive Texas, alle in die Kategorie „Woodland“ eingeordnet. Wie schade. Die Great Plains und die Wüste müssen wir uns also alle wann anders anschauen.
Eben gab’s dann Mittag bei Taco Bell. Mein erster Besuch, denn irgendwie haben wir das 1999 nicht geschafft. Woooohoooo! Die erste Fastfoodkette, die tatsächlich was für mich auf dem Menu hatte. Einen vegetarischen Burrito für nur $1.99. Yay, das ist mein Laden. Während die Jungs in Zukunft unseren Bierdeckel mit der Fastfoodkettenliste abarbeiten (31 Läden to do altogether, 8 check), hol‘ ich mir dann einfach immer einen veggie burrito.
Donnerstag, 30. Juli 2009
In Birmingham they love the governor
Und wieder im Motel. Diesmal in Birmingham, Alabama.
Denn das mit dem Zelten wird wohl leider in den nächsten Wochen nichts mehr. Die Wettervorhersage für so ziemlich alle Staaten außer Washington (Seattle wurde heute mit 107° Fahrendheit die Höchsttemperatur ever gemessen) sagt eine Woche Gewitterschauer vorher. Und dabei haben wir die schon seit drei Tagen.
Bloody hell. Wir sind hier hergekommen, um besseres Wetter zu haben als in Deutschland und nicht noch schlechteres.
Es bleibt uns also nichts anderes übrig als tagsüber Auto zu fahren, Fastfood zu essen, abends irgendwo in ein Motel einzuchecken und den Rest des Abends in der Mall oder einer Bar abzuhängen. Oder halt fernsehend und biertrinkend im Motelzimmer.
Gestern sind wir den gesamten Tag auf der Suche nach einer schicken Südstaatenbaumwollfarm, wie ich sie so gern sehen möchte, und wir sie leider in Louisianna verpasst haben, durch Alabama gefahren. Aber leider hat der Cotton State bloß lush rainforest und die verschlafensten Käffer der Welt. Immerhin haben wir in Selma eine Post gefunden. Das Cafe, das mein lonely planet angepriesen hat, war dicht.
Und auch in Camden, wo wir eigentlich irgendwo in einem kleinen Restaurant Downtown mittagessen gehen wollten, gab es außer der Fastfoodkette Hardees (die Burger waren so groß, dass Jonas seinen nicht geschafft hat und ich ernähre mich mittags von den Pommesresten der Jungs) nichts.
Nun sind wir also in Birmingham und haben gerade das extrem zuckrige und müllige Motelfrühstück hinter uns. Gestern Abend waren wir zur Abwechslung mal im Kino. Es war, wie das bei Reisegruppen so üblich ist, nicht ganz einfach, sich auf einen Film zu einigen. Aber im Endeffekt hat Jonas Dickkopf für alle mitentschieden.
Na ja, Hangover ist ja ganz lustig. The Ugly Truth müssen John und ich dann in Berlin gucken oder so.
In den Bars sind sie hier schon strenger als in Texas und Louisiana. Wir werden tatscäclich immer nach unseren IDs gefragt. In unserer Lieblingsbar in Pensacola wird man schon auf dem Fußweg beim Vorbeigehen gefragt. Während es am ersten Abend keinerlei Probleme gab, wollte der etwa 14jährige Türsteher am zweiten Tag unsere Pässe sehen, die wir natürlich nicht dabei hatten. Europäische Führerscheine konnte nur der Manager höchstpersönlich akzeptieren.
Gut, dass wir reingekommen sind. Es war Karaoke Night und Jonas und ich haben den Laden mit Mr. Brightside, The Time Warp, What a Wonderful World und Fame gut aufgemischt.
Wir hatten sofort neue Freunde am Nebentisch, die uns weitere Reiseziele vorgeschlagen und mich gefragt haben, wie lange ich schon verheiratet sei (keine Ahnung, auf wen meiner drei Reisebegeiter sie das bezogen haben)...
Ein weiteres wiederkehrendes Problem ergibt sich aus Jonas' Führerschein.
Denn leider geht für die Amis aus dem Geburtsdatum 11.07. nicht heraus, dass er schon 21 ist. Ihrer Meinung nach hat er ja erst im November Geburtstag. Also kam die Kellerin gestern Abend verwirrt zurück zum Tisch und wollte seine ID nochmal sehen.
To prove the point der deutschen Datumsschreibweise musste ich meinen Führerschein zeigen. Wer hat schon im 19. Monat Geburtstag...
Denn das mit dem Zelten wird wohl leider in den nächsten Wochen nichts mehr. Die Wettervorhersage für so ziemlich alle Staaten außer Washington (Seattle wurde heute mit 107° Fahrendheit die Höchsttemperatur ever gemessen) sagt eine Woche Gewitterschauer vorher. Und dabei haben wir die schon seit drei Tagen.
Bloody hell. Wir sind hier hergekommen, um besseres Wetter zu haben als in Deutschland und nicht noch schlechteres.
Es bleibt uns also nichts anderes übrig als tagsüber Auto zu fahren, Fastfood zu essen, abends irgendwo in ein Motel einzuchecken und den Rest des Abends in der Mall oder einer Bar abzuhängen. Oder halt fernsehend und biertrinkend im Motelzimmer.
Gestern sind wir den gesamten Tag auf der Suche nach einer schicken Südstaatenbaumwollfarm, wie ich sie so gern sehen möchte, und wir sie leider in Louisianna verpasst haben, durch Alabama gefahren. Aber leider hat der Cotton State bloß lush rainforest und die verschlafensten Käffer der Welt. Immerhin haben wir in Selma eine Post gefunden. Das Cafe, das mein lonely planet angepriesen hat, war dicht.
Und auch in Camden, wo wir eigentlich irgendwo in einem kleinen Restaurant Downtown mittagessen gehen wollten, gab es außer der Fastfoodkette Hardees (die Burger waren so groß, dass Jonas seinen nicht geschafft hat und ich ernähre mich mittags von den Pommesresten der Jungs) nichts.
Nun sind wir also in Birmingham und haben gerade das extrem zuckrige und müllige Motelfrühstück hinter uns. Gestern Abend waren wir zur Abwechslung mal im Kino. Es war, wie das bei Reisegruppen so üblich ist, nicht ganz einfach, sich auf einen Film zu einigen. Aber im Endeffekt hat Jonas Dickkopf für alle mitentschieden.
Na ja, Hangover ist ja ganz lustig. The Ugly Truth müssen John und ich dann in Berlin gucken oder so.
In den Bars sind sie hier schon strenger als in Texas und Louisiana. Wir werden tatscäclich immer nach unseren IDs gefragt. In unserer Lieblingsbar in Pensacola wird man schon auf dem Fußweg beim Vorbeigehen gefragt. Während es am ersten Abend keinerlei Probleme gab, wollte der etwa 14jährige Türsteher am zweiten Tag unsere Pässe sehen, die wir natürlich nicht dabei hatten. Europäische Führerscheine konnte nur der Manager höchstpersönlich akzeptieren.
Gut, dass wir reingekommen sind. Es war Karaoke Night und Jonas und ich haben den Laden mit Mr. Brightside, The Time Warp, What a Wonderful World und Fame gut aufgemischt.
Wir hatten sofort neue Freunde am Nebentisch, die uns weitere Reiseziele vorgeschlagen und mich gefragt haben, wie lange ich schon verheiratet sei (keine Ahnung, auf wen meiner drei Reisebegeiter sie das bezogen haben)...
Ein weiteres wiederkehrendes Problem ergibt sich aus Jonas' Führerschein.
Denn leider geht für die Amis aus dem Geburtsdatum 11.07. nicht heraus, dass er schon 21 ist. Ihrer Meinung nach hat er ja erst im November Geburtstag. Also kam die Kellerin gestern Abend verwirrt zurück zum Tisch und wollte seine ID nochmal sehen.
To prove the point der deutschen Datumsschreibweise musste ich meinen Führerschein zeigen. Wer hat schon im 19. Monat Geburtstag...
Mittwoch, 29. Juli 2009
A cold Bud Light in Pensacola
Eine short message aus unserer neuen Lieblingsbar in Penscola, Florida.
Wir haben nach morgendlichem Rumgammeln im Motel (HBO hat einfach tolle Filme und Bagelessen im Bett macht Spass), den gesamten Tag im Outlet verbummelt.
Der VOrrat an schicken Sportklamotten fuer die nexten fuenf JAhre ist gesichert.
Wobei: NEIN. WEnn wir weiter unsere FAstfoodlaedenliste abarbeiten passen wir leider alle nicht mehr in die tollen Shirts, Hoodies etc.
Darum gabs heuteAbend fuer alle vier von uns Salat. @ Mama: Den besten Salat in den USA gibt es hier in Pensacolaund nicht bei Hooters.Der war gestern nicht besonders gut. Aber unsere BEdienung im Hooters Biloxi Beach, MS, war noch viel unertraeglicher als der Salat. Aber dazu vllt spaeter mehr.
Muss jeetzt beim KAraoke Mr. Brightside singen, waehrend Jonasund John Billard spielen.
PS: Sorry bout the typos. Bloody keyboard.
Wir haben nach morgendlichem Rumgammeln im Motel (HBO hat einfach tolle Filme und Bagelessen im Bett macht Spass), den gesamten Tag im Outlet verbummelt.
Der VOrrat an schicken Sportklamotten fuer die nexten fuenf JAhre ist gesichert.
Wobei: NEIN. WEnn wir weiter unsere FAstfoodlaedenliste abarbeiten passen wir leider alle nicht mehr in die tollen Shirts, Hoodies etc.
Darum gabs heuteAbend fuer alle vier von uns Salat. @ Mama: Den besten Salat in den USA gibt es hier in Pensacolaund nicht bei Hooters.Der war gestern nicht besonders gut. Aber unsere BEdienung im Hooters Biloxi Beach, MS, war noch viel unertraeglicher als der Salat. Aber dazu vllt spaeter mehr.
Muss jeetzt beim KAraoke Mr. Brightside singen, waehrend Jonasund John Billard spielen.
PS: Sorry bout the typos. Bloody keyboard.
Dienstag, 28. Juli 2009
Ein bisschen geklautes WiFi im Motel 6 in Florida
Soooo, endlich ein bisschen Internet. Auf der Mülltonne vor eiinem fremden Motelzimmer, nicht unserem in Pensacola, Florida.
Gestern hatten wir irgendwie weder Lust auf Mississippi noch auf Alabama und sind spontan weiter bisd Florida gehfaren, wo es uns bislang aufgrund der günstigen Bierpreise (1,50 in der Bar) sehr gut gefällt.
Hier ein eintrag, den ich vor Tagen (auf der Fahrt nach Houston) auf Michis Laptop geschrieben habe. Nur über die ersten zwei Tagen. God knows, ob ich jemanls weiter komme. Ich schreibe einfach zu ausführlich.
Nachdem wir mit dem öffentlichen Nahverkehr (super netter Busfahrer, der uns kostenlos mitgenommen hat und extra ausgestiegen ist, um uns zu zeigen, wo wir hinmüssen) und einem kurzen Fußmarsch in sengender Hitze erstaunlich gut, aber dennocj sehr viel später, als ursprünglich erwartent (mit Immigration und Zoll hat sich eben doch alles etwas gezogen) das Hostel erreicht hatten, mussten wir im sehr überschaulischen Irving Backpackers auf unseren Host Ivan erstmal eine halbe Stunde warten. Solange haben wir uns mit Megan und Brad aus Perth unterhalten, deren erste Frage war, ob ich aus Australien sein (ahaha).
Ivan aus Bulgarien war lustig und schien irgendwie keinen Plan gehabt zu haben, dass wir an diesem Tag kommen. Unser Glück. So haben wir ein Viererzimmer bekommen, das wir nicht bezahlt hatten.
Mit der Bahn kommt man super für 3 Dollar vom Vorort Irving nach Dallas Downtown, wo wir uns am Westend in ein hübsches mexikanisches Restaurant gesetzt und mit Biertrinken angefangen haben, um etwas von den 36° abzukühlen. Und zu unserem großen Erstaunen hat uns niemand nach unseren IDs gefragt, noch nicht mal mich!
Die zwei amerikanischen Ehepaare am Nebentisch fingen nach ihren ersten Runden Margeritas natürlich ein Gesrpäch an, weil sie es furchtbar spannend fanden, dass wir aus Deutschland kommen und einen großen Roadtrip vor uns habewn. Also wurden wir kurzerhand zu einer Runde Shots mit dem seltsamen Namen „Rumpelmints“ eingeladen, und noch einer (ohne mich, zu müde) und dann noch einem für Jonas, weil er ja gerade erst 21 geworden ist.
Während Michi und ich schon fast mit den Köpfen auf die Tischplatte knallten, wurden wir im Gespräch zum Übernachten im 5-bedroom-house der Tischnachbarn eingeladen. Was ein Hostel ist, wusste keiner von ihnen. Auch vom Greyhoundbusfahren zwischen New York und Boston rieten sie uns vehement ab. „If I were you, I would fly.“ Außerdem versuchten sie, uns zu überzezgen, doch lieber nach Kaliforinien zu fahren, statt durch due Südstaaten „Dallas? What did you go to Dallas for.? I’m Calfornian.” Als wir uns dann darauf geeinigt hatten, dass wir nun mal gern nach Texas wollten, weil das nicht alle machen, rieten sie uns zu Austin, Und diesen Vorschlag haben wir ja berücksichtigt.
Am Ende konnten wir es geschickt umgehen, dass sie auch noch unsere essensrechnung bezahlten. Die Rumpelmints haben wir uns dann aber gern ausgeben lassen. Wie die Menschen hießen? Keine Ahnung!
Tag 2 in Dallas begann für mich mit zwei terrormachenden Jungs, die nicht mehr schlafen konnten und daher gefühlte 200 Mal rein und raus liefen, während ich ganz wunderbar noch zehn weitere Stunden hätte schlafen können. Immerhin kamen John und Michi dann auf die Idee, ihren morgendlichen Tatendrang dazu zu nutzen, den Supermakt just down the road zu suchen, den Ivan uns am Vortag empfohlen hatte.
Schade nur, dass sie außer Blumengeschäften, Reifenläden, einer Bank of America und dem minikleinen Lucky-Food-Store nichts finden konnten und wir deshalb Toast mit ziemlich unleckerer Pflaumenmarmelade frühstücken mussten.
So hatten wir nach anderthalb Stunden 6th Floor Museum, das eigentlich besser JFK-Museum heißen sollte, da es um John F. Kennedys Leben und Tod geht (und mit $13,50 extrem teuer ist!), schon wieder enormen Hunger. Es war wirklich interessant, auch wenn ich mich nun wieder unglaublich schlecht fühle und mich kaum zu sagen traue, dass ich Nordamerikastudien studiert habe, weil der Großteil der Informationen Neuigkeiten für mich waren. Aber nach anderthalb bis zwei Stunden waren wir nunmal durchgefroren, hungrig und nicht mehr aufnahmefähig. Auf dem Weg zum Mittag in der Corner Bakery fiel mir dann auf, dass ich aus Versehen den audio guide mitgenommen hatte. Als ich das der Dame im Museum erklären wollte, hat sie mich leider nicht verstanden. Aber dazu später mehr.
Nach dem Mittag wollten wir eigentlich auf die Aussichtsplattform des Reunion Tower, die uns die Aussies am Vorabend empfohlen hatten. Aus nicht ersichtlichen Gründen, war dieser gesperrt. Stattdessen landeten wir zufällig auf irgendeiner Messe im Untergeschoss eines Hotels, auf der es nur pinke und Sachen mit Zebramuster gab. Was für ein Zufall. Eine Messe nur für mich. Die Jungs haben mich geduldig begleitet, während ich mich ein lila Haarband gekauft habe. Der pinke Cowboybhut, der mir so unglaublich gut stand, war mit $119 before tax doch etwas zu teuer.
Gestern hatten wir irgendwie weder Lust auf Mississippi noch auf Alabama und sind spontan weiter bisd Florida gehfaren, wo es uns bislang aufgrund der günstigen Bierpreise (1,50 in der Bar) sehr gut gefällt.
Hier ein eintrag, den ich vor Tagen (auf der Fahrt nach Houston) auf Michis Laptop geschrieben habe. Nur über die ersten zwei Tagen. God knows, ob ich jemanls weiter komme. Ich schreibe einfach zu ausführlich.
Nachdem wir mit dem öffentlichen Nahverkehr (super netter Busfahrer, der uns kostenlos mitgenommen hat und extra ausgestiegen ist, um uns zu zeigen, wo wir hinmüssen) und einem kurzen Fußmarsch in sengender Hitze erstaunlich gut, aber dennocj sehr viel später, als ursprünglich erwartent (mit Immigration und Zoll hat sich eben doch alles etwas gezogen) das Hostel erreicht hatten, mussten wir im sehr überschaulischen Irving Backpackers auf unseren Host Ivan erstmal eine halbe Stunde warten. Solange haben wir uns mit Megan und Brad aus Perth unterhalten, deren erste Frage war, ob ich aus Australien sein (ahaha).
Ivan aus Bulgarien war lustig und schien irgendwie keinen Plan gehabt zu haben, dass wir an diesem Tag kommen. Unser Glück. So haben wir ein Viererzimmer bekommen, das wir nicht bezahlt hatten.
Mit der Bahn kommt man super für 3 Dollar vom Vorort Irving nach Dallas Downtown, wo wir uns am Westend in ein hübsches mexikanisches Restaurant gesetzt und mit Biertrinken angefangen haben, um etwas von den 36° abzukühlen. Und zu unserem großen Erstaunen hat uns niemand nach unseren IDs gefragt, noch nicht mal mich!
Die zwei amerikanischen Ehepaare am Nebentisch fingen nach ihren ersten Runden Margeritas natürlich ein Gesrpäch an, weil sie es furchtbar spannend fanden, dass wir aus Deutschland kommen und einen großen Roadtrip vor uns habewn. Also wurden wir kurzerhand zu einer Runde Shots mit dem seltsamen Namen „Rumpelmints“ eingeladen, und noch einer (ohne mich, zu müde) und dann noch einem für Jonas, weil er ja gerade erst 21 geworden ist.
Während Michi und ich schon fast mit den Köpfen auf die Tischplatte knallten, wurden wir im Gespräch zum Übernachten im 5-bedroom-house der Tischnachbarn eingeladen. Was ein Hostel ist, wusste keiner von ihnen. Auch vom Greyhoundbusfahren zwischen New York und Boston rieten sie uns vehement ab. „If I were you, I would fly.“ Außerdem versuchten sie, uns zu überzezgen, doch lieber nach Kaliforinien zu fahren, statt durch due Südstaaten „Dallas? What did you go to Dallas for.? I’m Calfornian.” Als wir uns dann darauf geeinigt hatten, dass wir nun mal gern nach Texas wollten, weil das nicht alle machen, rieten sie uns zu Austin, Und diesen Vorschlag haben wir ja berücksichtigt.
Am Ende konnten wir es geschickt umgehen, dass sie auch noch unsere essensrechnung bezahlten. Die Rumpelmints haben wir uns dann aber gern ausgeben lassen. Wie die Menschen hießen? Keine Ahnung!
Tag 2 in Dallas begann für mich mit zwei terrormachenden Jungs, die nicht mehr schlafen konnten und daher gefühlte 200 Mal rein und raus liefen, während ich ganz wunderbar noch zehn weitere Stunden hätte schlafen können. Immerhin kamen John und Michi dann auf die Idee, ihren morgendlichen Tatendrang dazu zu nutzen, den Supermakt just down the road zu suchen, den Ivan uns am Vortag empfohlen hatte.
Schade nur, dass sie außer Blumengeschäften, Reifenläden, einer Bank of America und dem minikleinen Lucky-Food-Store nichts finden konnten und wir deshalb Toast mit ziemlich unleckerer Pflaumenmarmelade frühstücken mussten.
So hatten wir nach anderthalb Stunden 6th Floor Museum, das eigentlich besser JFK-Museum heißen sollte, da es um John F. Kennedys Leben und Tod geht (und mit $13,50 extrem teuer ist!), schon wieder enormen Hunger. Es war wirklich interessant, auch wenn ich mich nun wieder unglaublich schlecht fühle und mich kaum zu sagen traue, dass ich Nordamerikastudien studiert habe, weil der Großteil der Informationen Neuigkeiten für mich waren. Aber nach anderthalb bis zwei Stunden waren wir nunmal durchgefroren, hungrig und nicht mehr aufnahmefähig. Auf dem Weg zum Mittag in der Corner Bakery fiel mir dann auf, dass ich aus Versehen den audio guide mitgenommen hatte. Als ich das der Dame im Museum erklären wollte, hat sie mich leider nicht verstanden. Aber dazu später mehr.
Nach dem Mittag wollten wir eigentlich auf die Aussichtsplattform des Reunion Tower, die uns die Aussies am Vorabend empfohlen hatten. Aus nicht ersichtlichen Gründen, war dieser gesperrt. Stattdessen landeten wir zufällig auf irgendeiner Messe im Untergeschoss eines Hotels, auf der es nur pinke und Sachen mit Zebramuster gab. Was für ein Zufall. Eine Messe nur für mich. Die Jungs haben mich geduldig begleitet, während ich mich ein lila Haarband gekauft habe. Der pinke Cowboybhut, der mir so unglaublich gut stand, war mit $119 before tax doch etwas zu teuer.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Ich blogge aus den USA
Da ich Montagnacht im Monster Ronsons von Jan mit den WOrten "Blog mal wieder!" verabschiedet wurde, fang ich hiermit im HOstel in Dallas auf der aetzendsten Tastatur der Welt mal an, kann aber schon sagen, dass es nicht lang werden wird, weil ich sonst ob der Tastatur wahnsinnig werde, zumal ich noch kein Fruehstueck hatte.
Hui, schon zwei Tage rum: Ich weiss gar nicht, wo ich mit dem Erzaehlen anfangen soll. Also am besten vorwaerts: Montagabend erst Trinkgeldvertrinken mit der Operncrew auf der Simon-Dach (alles alkoholfrei fuer mich, mit 24 ist man erwachsen genug, zu wissen, dass betrunken / verkatert fliegen no fun ist) und anschliessend zum Karaoke. Um 3 am zu Hause, anderthalb Stunden geschlafen und danacch sehr erholt aufgestanden, war ja eher wie ein kurzer Powernap.
Drama Nummer eins: Die gruene Fleecedecke, die ich mitnehmen wollte, war weg und Lars und ich haben uns gegenseitig besvhuldigt, sie verschlampt zu haben.
Auf nach TXL. Drama Nummer 2. Kein vegetarisches Essen fuer mich bestellt!
Anruf von Papa: Jonas kommt wohl nicht aus HH raus. Kein Drama fuer mich. Ich bin immer noch sauer wegen des Essens und schreibe eine SOS-SMS an John, derb mir in FRA vom Baecker noch ein paar BRotechen holen soll.
Ab am Gate. Michi gefunden. Gerade dabei, Partygeschichten auszupacken, blaue FLecke und Bisswunden zu praesentieren, als ich ausgerufen werde. Sie haben mich wieder rausgenommen. "Koennen Sie auch Jump fliegen." Langes Warten, am Ende wird alles gut. "Sie kommen mit und kriegen sogar FRuehstueck! Sie fliegen in der Business." Sehr schoen. Ja, Papa, ich bin tatsaechlich in meiner Schlabberhose und meiner Schlabberbluse mit meiner Kapuzenjacke, in alten Turnschuhen und mit dem Monster-Ronsons-Stempel auf dem linken Handgelenk upgegradet worde. Ha!
Danach grosses Wiedersehen an Gate A62 in FRA. Nur: John ist nicht da.
Wir warte. Eine halbe Stunde. Eine Stunde. Anderthalb Stunden.
Das Boarding /beginnt. Jonas hat noch keinen Sitzplatz und John ist noch nicht da.
Kurz vor knapp ist alles gut. John ist sehr spontan von zu Hause losgegangen. Jonas kriegt den Platz vor Michi.
Auf meinem Platz sitzt ein kleines Kind, sodass ich kurzfristig umsiedeln muss und neben einem 22jaehrigen Freiburger sitzen darf. Viel besser.
Fkug dauert ewig. Immerhin gibt es personalisierte Bildschirme. Aber die Filmauswahl ist nivhts gegen Qantas. Oh well!
Dafuer krieg ich vegetarische Pasta und kann mich gut unterhalten und alle paar Stunden Anti-Trombose-Spaziergaenge zu meinen Jungs machen.
Beim Ausfuellen des Zoll-Formulars muessen Jonas und ivh ueberlegen, ob wir als Familie zaEHLEN ODER nicht. Der Flugbegleiter, den wir fragen, galubt uns nicht dass wir Geschwister sind. Er denkt, wir seien eine Firmengruppenreise. Ah ja.
Die Einreise hat ewig gedauert. Die Schlamge bei den US Citizens seemed never-ending. Aber wir waren schoen ueberdreht, haben uns lustige Geschichtchen erzaehlt, viel gelacht und haben damit, sicher alle, die des Deutschen maechtig sind, gut unterhalten und alle anderen zu Tode genervt. Witzig. Es war genau wie damals in Neuseeland!
Die Fragen beim immigration officer waren pretty tough. Ich wurde richtig nervoes. ER hoerte ueberhaupt nicht auf, hat mir dann aber nach einem /Kreuzverhoer meinen Stempel gegeben. Bei Jonas dauerte es noch viek laenger, da seine Situation (not yet a student, not working) zu kompliziert war, und er keine Adresse in Dallas angegeben hatte, sondern in Sewickley.
Nur Michi und John wurden etwas netter bedient.
So, jetzt muss ich sheets abziehen und ekligen Toast essen.
Der Rest kommt hoffentlich spaeter aus Austin oder so.
Hui, schon zwei Tage rum: Ich weiss gar nicht, wo ich mit dem Erzaehlen anfangen soll. Also am besten vorwaerts: Montagabend erst Trinkgeldvertrinken mit der Operncrew auf der Simon-Dach (alles alkoholfrei fuer mich, mit 24 ist man erwachsen genug, zu wissen, dass betrunken / verkatert fliegen no fun ist) und anschliessend zum Karaoke. Um 3 am zu Hause, anderthalb Stunden geschlafen und danacch sehr erholt aufgestanden, war ja eher wie ein kurzer Powernap.
Drama Nummer eins: Die gruene Fleecedecke, die ich mitnehmen wollte, war weg und Lars und ich haben uns gegenseitig besvhuldigt, sie verschlampt zu haben.
Auf nach TXL. Drama Nummer 2. Kein vegetarisches Essen fuer mich bestellt!
Anruf von Papa: Jonas kommt wohl nicht aus HH raus. Kein Drama fuer mich. Ich bin immer noch sauer wegen des Essens und schreibe eine SOS-SMS an John, derb mir in FRA vom Baecker noch ein paar BRotechen holen soll.
Ab am Gate. Michi gefunden. Gerade dabei, Partygeschichten auszupacken, blaue FLecke und Bisswunden zu praesentieren, als ich ausgerufen werde. Sie haben mich wieder rausgenommen. "Koennen Sie auch Jump fliegen." Langes Warten, am Ende wird alles gut. "Sie kommen mit und kriegen sogar FRuehstueck! Sie fliegen in der Business." Sehr schoen. Ja, Papa, ich bin tatsaechlich in meiner Schlabberhose und meiner Schlabberbluse mit meiner Kapuzenjacke, in alten Turnschuhen und mit dem Monster-Ronsons-Stempel auf dem linken Handgelenk upgegradet worde. Ha!
Danach grosses Wiedersehen an Gate A62 in FRA. Nur: John ist nicht da.
Wir warte. Eine halbe Stunde. Eine Stunde. Anderthalb Stunden.
Das Boarding /beginnt. Jonas hat noch keinen Sitzplatz und John ist noch nicht da.
Kurz vor knapp ist alles gut. John ist sehr spontan von zu Hause losgegangen. Jonas kriegt den Platz vor Michi.
Auf meinem Platz sitzt ein kleines Kind, sodass ich kurzfristig umsiedeln muss und neben einem 22jaehrigen Freiburger sitzen darf. Viel besser.
Fkug dauert ewig. Immerhin gibt es personalisierte Bildschirme. Aber die Filmauswahl ist nivhts gegen Qantas. Oh well!
Dafuer krieg ich vegetarische Pasta und kann mich gut unterhalten und alle paar Stunden Anti-Trombose-Spaziergaenge zu meinen Jungs machen.
Beim Ausfuellen des Zoll-Formulars muessen Jonas und ivh ueberlegen, ob wir als Familie zaEHLEN ODER nicht. Der Flugbegleiter, den wir fragen, galubt uns nicht dass wir Geschwister sind. Er denkt, wir seien eine Firmengruppenreise. Ah ja.
Die Einreise hat ewig gedauert. Die Schlamge bei den US Citizens seemed never-ending. Aber wir waren schoen ueberdreht, haben uns lustige Geschichtchen erzaehlt, viel gelacht und haben damit, sicher alle, die des Deutschen maechtig sind, gut unterhalten und alle anderen zu Tode genervt. Witzig. Es war genau wie damals in Neuseeland!
Die Fragen beim immigration officer waren pretty tough. Ich wurde richtig nervoes. ER hoerte ueberhaupt nicht auf, hat mir dann aber nach einem /Kreuzverhoer meinen Stempel gegeben. Bei Jonas dauerte es noch viek laenger, da seine Situation (not yet a student, not working) zu kompliziert war, und er keine Adresse in Dallas angegeben hatte, sondern in Sewickley.
Nur Michi und John wurden etwas netter bedient.
So, jetzt muss ich sheets abziehen und ekligen Toast essen.
Der Rest kommt hoffentlich spaeter aus Austin oder so.
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